Gewinnrückgang in 2006
Puma vertröstet Aktionäre

Im vergangenen Jahr hat Puma wegen Investitionen in die eigene Marke beim Gewinn einstecken müssen. Dagegen legte der Umsatz dank der Fußball-WM zu. Fürs laufende Jahr verspricht das Unternehmen in beiden Punkten Besserung.

HB NÜRNBERG. Wie der weltweit drittgrößte Sportartikelhersteller nach Nike und Adidas am Montag mitteilte, blieb unter dem Strich ein Gewinn von 263,2 Mill. Euro übrig, 7,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Trotzdem sollen die Aktionäre eine auf von 2,00 auf 2,50 Euro erhöhte Dividende erhalten. Operativ verdiente Puma 366,2 Mill. Euro, ebenfalls 7,9 Prozent weniger als 2005. Dank der Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland stieg der Umsatz dagegen um 33 Prozent auf 2,37 Mrd. Euro.

Für das Jahr 2007 erwartet Puma einen Umsatzzuwachs um einen mittleren bis höheren einstelligen Prozentsatz. Das Ergebnis solle um mindestens 10 Prozent zulegen.

„Insgesamt war das Jahr 2006 ein Meilenstein für Marke und Unternehmen“, sagte Puma-Chef Jochen Zeitz. Die Fußball-Umsätze seien um etwa 50 Prozent gesteigert worden. Zudem sei der Einstieg in die Produktkategorien Golf, Motorsport und Jeans gelungen. Für das Frühjahr 2007 kündigte Zeitz eine Schwimm-Kollektion an.

Der Auftragsbestand lag zum Jahresende 2006 leicht über 1,1 Mrd. Euro und damit währungsbereinigt um 10 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Trotz des Auftragsbooms wegen der WM legten auch die Orderbestände aus Europa, dem Nahen Osten und Afrika weiter zu.

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