Glaxo-Smithkline-Chef Andrew Witty: „Deutschland war kein einfaches Pflaster“

Glaxo-Smithkline-Chef Andrew Witty
„Deutschland war kein einfaches Pflaster“

PremiumAndrew Witty, Chef des britischen Pharmariesen Glaxo-Smithkline, spricht im Interview über die dramatischen Veränderungen für die Pharmaindustrie in Deutschland, die Chancen am Standort Dresden und billige Impfstoffe.

In der Pharmabranche löste zuletzt eine milliardenschwere Übernahme die andere ab. Der Konzern Glaxo-Smithkline (GSK) geht einen anderen Weg. Mit dem Schweizer Konzern Novartis wurde gerade ein großer Tausch abgeschlossen: Die Briten erhielten das Impfstoffgeschäft und gaben die Onkologiesparte an Novartis ab. Beide Firmen bündeln ihr Geschäft mit freiverkäuflichen Arzneimitteln in einem Joint Venture, das zum Weltmarktführer aufsteigt. Mit Andrew Witty, Chef von Glaxo-Smithkline, sprach Handelsblatt-Redakteurin Maike Telgheder in Berlin.

Herr Witty, warum sind Sie in Deutschland? Will die Bundesregierung einen Rat, wie man Maserninfektionen am besten bekämpft?
Gute Frage, aber nein, deswegen bin ich nicht hier. Und ich glaube...

 
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