Guy Wyser-Pratte
Vom ungeliebten Investor zur süßen Heuschrecke

Premium2003 stieg Guy Wyser-Pratte beim Roboterbauer Kuka ein – und machte sich dabei im Laufe der Zeit viele Feinde. Doch sein Abschied wurde zum Triumph, den sogar die Gewerkschaft bedauerte.

DüsseldorfFast 13 Jahre ist es her, dass sich Guy Wyser-Pratte bei einem Unternehmen einkaufte, das seinerzeit noch IWKA hieß und heute als Kuka bekannt ist. Ähnlich wie heute bei Stada regierte auch dort mit Hans Fahr ein Mittelstandsfürst, der sich in sein Geschäft von niemandem reinreden ließ, schon gar nicht von einem branchenfremden Finanzakrobaten aus den USA.

Doch Wyser-Pratte ließ nicht locker. IWKA sei falsch im Markt positioniert, das Management unfähig und der Aufsichtsrat mit lauter Kumpeln besetzt, schwadronierte der Amerikaner. Trocken kam zurück: „Soll er doch seine Aktien wieder verkaufen, wenn ihm unser Unternehmen nicht gefällt.“ Doch...

 
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