Heikle Korrespondenz
VW-Chef sorgt mit Brief an Juncker für Eklat

PremiumDie Dieselaffäre kostet VW Milliarden. Damit die Last nicht weiter steigt, hat Chef Müller einen Brief nach Brüssel geschrieben – und sorgt damit für einen öffentlichen Eklat. Juncker zeigt sich jedoch gesprächsbereit.

Frankfurt/BrüsselSo manche Äußerung mag VW-Chef Matthias Müller im Nachhinein bereut haben. Dies gilt sicherlich für die Verharmlosung des Abgasskandals im Gespräch mit einem US-Radiosender wie auch für die frühe Eingrenzung des Täterkreises auf einige wenige Techniker. Beim Betrug mit Abgaswerten von Dieselautos haben sich vielmehr ganze Abteilungen mit Schuld beladen – und Volkswagen wird die Affäre rund 30 Milliarden Euro kosten.

Damit die finanziellen Lasten nicht weiter steigen, schrieb Müller einen Brief an Jean-Claude Juncker, den Präsidenten der EU-Kommission. Auf 35 Zeilen lobt er den „konstruktiven Dialog“ mit der Kommission. „Insbesondere mit Kommissarin (Věra) Jourová.“ Die tschechische...

 
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