Höchstspannung
EU winkt Übernahme von RWE-Netz durch

Die Wettbewerbshüter in Brüssel haben den Verkauf von rund 75 Prozent des RWE-Höchstspannungsnetzes an Amprion genehmigt. Mit dem Erlös von 700 Millionen Euro will RWE seine Schulden mindern.
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BrüsselDer Übernahme des Höchstspannungs-Stromnetzes von RWE steht nichts mehr im Wege. Die EU-Wettbewerbshüter winkten die rund 700 Millionen Euro schweren Verkauf von 74,9 Prozent der Anteile an der Netzgesellschaft Amprion am Dienstag durch. Die EU-Kommission habe festgestellt, dass sich durch den Verkauf an den betroffenen Märkten - etwa der Stromübertragung oder dem Verkauf von Strom an Groß- und Privatkunden - so gut wie nichts ändere.

RWE will unter anderem mit dem Verkauf von Amprion seinen Schuldenberg von rund 30 Milliarden Euro abbauen. Käufer ist ein Konsortium um die Commerzbank -Tochter Commerz Real. Ihm gehören Töchter von Münchener Rück, Talanx und Swiss Life sowie die Ärzteversorgung Westfalen-Lippe an. Amprion betreibt das mit rund 11.000 Kilometern längste Höchstspannungsnetz Deutschlands.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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