Höhere Prognose
Qiagen übertrifft die Erwartungen

Das Biotechunternehmen Qiagen hat im zweiten Quartal den Gewinn unerwertet deutlich gesteigert. Und der Konzern sieht sich weiter auf gutem Kurs – auch dank der jüngsten Übernahme.

HB FRANKFURT. Der Nettogewinn habe sich um 60 Prozent auf 22,6 Millionen Dollar erhöht, teilte Qiagen am Montag nach US-Börsenschluss mit. Der um Sonderfaktoren wie Akquisitions- und Restrukturierungskosten bereinigte Gewinn kletterte um 30 Prozent auf 25,8 Millionen Dollar und lag damit über den Analystenschätzungen von 23,1 Millionen Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 23 Prozent auf 16 Cent. Der Umsatz legte um 19 Prozent auf 135 Millionen Dollar zu.

Dank des starken zweiten Quartals und der Übernahme des US-Wettbewerbers Digene erhöhte Qiagen seine Umsatzprognose für das laufende Jahr. Der Hersteller von Analysezubehör für die Erbsubstanz- und Proteinforschung erwartet nun einen Umsatz von 614 bis 635 (2006: 466) Millionen Dollar, nachdem bislang 518 bis 535 Millionen Dollar in Aussicht gestellt worden waren.

Der milliardenschwere Kauf von Digene und die im Frühjahr erfolgte Übernahme des US-Genanalyse-Ausrüsters eGene würden den bereinigten Gewinn je Aktie in diesem Jahr aber mit fünf bis sieben Cent belasten. Inklusive der Belastungen rechnet Qiagen für 2007 mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 55 bis 59 (Vorjahr: 56) Cent. Ohne die Belastungen erwartet Qiagen einen bereinigten Gewinn je Aktie von 62 bis 64 Cent statt der bislang in Aussicht gestellten 60 bis 63 Cent.

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