Hohe Ausgaben für Aktienrückkauf
Bei Beiersdorf alles bestens

Beim Nivea-Hersteller steigen Rendite und Umsatz. Für Europa rechnet das Unternehmen mit stagnierendem Konsum. Doch das boomende Asien-Geschäft kann für weiteres Wachstum sorgen.

HB DÜSSELDORF. Der Kosmetikhersteller Beiersdorf plant für 2005 ein höheres bereinigtes Umsatzwachstum als im abgelaufenen Jahr.

„Für den Konzern insgesamt erwarten wir ein bereinigtes Umsatzwachstum über der Wachstumsrate des Vorjahres“, teilte die im Nebenwerteindex MDax notierte Hamburger Gesellschaft am Mittwoch in ihrem Geschäftsbericht mit. Die Umsatzrendite vor Zinsen und Steuern solle sich „in Richtung 11 % verbessern“, die Nettoumsatzrendite solle „fast 7 %“ erreichen, bekräftigte der Nivea-Hersteller frühere Aussagen.

Für das laufende Geschäftsjahr 2005 hatte Beiersdorf unlängst ein Umsatzplus von 5 % und eine Umsatzrendite vor Steuern und Zinsen von 11 % - im Vorjahren waren es 10,6 % - in Aussicht gestellt.

Die Nettorendite solle auf rund 7 % nach 6,6 % zulegen, hatte das Traditionsunternehmen mitgeteilt. Beiersdorf hatte sich im abgelaufenen Jahr dank guter Auslandsgeschäfte sowie neuer Produkte von dem flauen Konsum in Deutschland abkoppeln können und den Umsatz um 2,5 % auf 4,55 Mrd. Euro gesteigert.

Konsumstimmung bleibt trübe

Bereinigt um Wechselkurseffekte nahmen die Erlöse um 4,5 % zu. Während der Gewinn vor Steuern und Zinsen auf 483 Mill. Euro stieg (im Vorjahr waren es 455 Mill.), stagnierte der Reingewinn bei 302 Mill. Euro (301 Mill.). Als Grund führte der von dem Kaffeeröster Tchibo kontrollierte Konzern Finanzierungskosten für den Rückkauf eigener Aktien an.

Auch im laufenden Jahr rechnet Beiersdorf nicht damit, dass sich die Konsumstimmung hier zu Lande aufhellt. In Europa werde die Kaufzurückhaltung der Konsumenten die Marktentwicklung weiter dämpfen. Für Asien werde indes weiter mit einer überdurchschnittlichen Entwicklung gerechnet, hieß es im Geschäftsbericht.

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