Hohe Kapitalreserven
Beiersdorf stockt die Kasse für geplante Übernahmen auf

Der Hamburger Beiersdorf-Konzern füllt seine Kriegskasse weiter auf. Das Kosmetik- und Hautpflegeunternehmen (Nivea, Eucerin, Hansaplast) und der britischen Joint-Venture-Partner Smith & Nephew haben ihren jeweils 50-prozentigen Anteil an der BSN Medical-Gruppe veräußert. Käufer ist der britische Finanzinvestor Montaqu, teilen die Unternehmen mit.

lip/HB HAMBURG. Beiersdorf fließen aus dem Verkauf der BSN-Beteiligung mehr als 500 Mill. Euro zu. Damit erhöht der Hamburger Konzern seinen finanziellen Spielraum für Akquisitionen auf mehr als drei Mrd. Euro. Darin enthalten ist ein Aktienpaket von knapp zehn Prozent, das Beiersdorf selbst hält. Es ist an der Börse derzeit mehr als 900 Mill. Euro wert.

Der Hamburger Konzern sucht angesichts hoher Kapitalreserven bereits seit längerem nach geeigneten Übernahmeobjekten. Mehrere Aktienanalysten vermuten, dass Beiersdorf vor allem auf Firmen aus den USA, Südamerika und Asien schielt. Hier könnte Beiersdorf sein Wachstum deutlich vorantreiben. Der Kurs von Beiersdorf kletterte um 60 Cent...

 
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