Hoher Nettoverlust
Cognis kann erneut nicht glänzen

Trotz gestiegener Umsätze hat Cognis im vergangenen Jahr einen leichten Gewinnrückgang verbucht. Die höheren Rohstoffkosten sollen Schuld daran sein. Abschreibungen auf Firmenwerte drückten den Spezialchemiekonzern netto sogar in die roten Zahlen.

HB DÜSSELDORF. Durch Abschreibungen auf Firmenwerte sei der Nettoverlust 2005 auf 136 Mill. Euro gestiegen, sagte Finanzvorstand Arnold Kiel am Mittwoch bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf. Operativ stehe Cognis aber besser da. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verringerte sich leicht um 1,7 Prozent auf 356 Mill. Euro. Der Umsatz stieg um 3,3 Prozent auf 3,2 Mrd. Euro.

Vorstandschef Antonio Trius bezeichnete 2005 als ein nicht einfaches Jahr. Vor allem die gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise setzen dem Unternehmen zu. Kostensenkungen in der Produktion und Verwaltung hätten die gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten nicht ganz auffangen können.

Der Spezialchemiekonzern, der seine Kunden unter anderen in der Ernährungs- und Kosmetikindustrie sowie in der Textil- und Kunststoffbranche hat, erwartet von seinen Großaktionären noch für das laufende Jahr eine Entscheidung über seine Zukunft. Das 1999 aus dem Chemiebereich von Henkel hervorgegangene Unternehmen ist seit 2001 im Besitz der Beteiligungsfirmen Permira, Goldman Sachs Capital Partners und SV Life Sciences. Die Optionen reichten von einem Verkauf an einen Investor oder strategischen Partner bis hin zu einem Börsengang, hatte Cognis mitgeteilt. Über einen Börsengang wird seit längerem spekuliert.

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