Illegale Waffendeals?
Staatsanwalt nimmt Heckler & Koch ins Visier

Die in Libyen gefundenen Sturmgewehre der Marke Heckler & Koch beschäftigen nun den Staatsanwalt. Derzeit wird untersucht, wie die Waffen in Gaddafis Besitz gelangten - und ob die Firma noch tiefer verwickelt ist.

OberndorfDie Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den baden-württembergischen Waffenhersteller Heckler & Koch, nachdem in Libyen deutsche G36-Sturmgewehre aufgetaucht sind. „Das Unternehmen begrüßt, dass die Staatsanwaltschaft jetzt aktiv die Ermittlungen aufgenommen hat“, hieß es in einer Mitteilung der Firma aus Oberndorf.

Sollten diese Ermittlungen oder eigene Aufklärungen einen Verstoß früher verantwortlicher Mitarbeiter oder Manager gegen Rüstungskontroll- und Embargobestimmungen aus dem Jahr 2003 bestätigen, werde das Unternehmen „gegen diese Personen mit allen juristischen Möglichkeiten vorgehen“. Derzeit prüfe Heckler & Koch zudem, ob ein Sohn des getöteten libyschen Ex-Diktator Muammar al-Gaddafi 2003 das Unternehmen besucht habe.

Die im August von libyschen Rebellen in einer...

 
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