Premium Intel kauft Mobileye Viel Geld für fast nichts

Für 15 Milliarden Dollar kauft Intel Mobileye. Das zeigt, dass der israelische Anbieter von Fahrerassistenzsystemen über einzigartiges Know-how verfügt. Aber auch, wie verzweifelt der US-Konzern ist. Ein Kommentar.
Der Chiphersteller legt eine gewaltige Summe für eine vergleichsweise kleine Firma hin. Quelle: dpa
Intel-Zentrale in Santa Clara

Der Chiphersteller legt eine gewaltige Summe für eine vergleichsweise kleine Firma hin.

(Foto: dpa)

Auf den ersten Blick wirkt Intel wie ein Unternehmen, dem es besser nicht gehen könnte. Der Konzern steht seit Jahrzehnten unangefochten an der Spitze der Chipindustrie. Die Firma aus dem Silicon Valley ist hochprofitabel und an der Börse mehr wert als jeder Dax-Konzern.

Trotzdem hat Vorstandschef Brian Krzanich ein Problem: Es gelingt ihm einfach nicht, neue Geschäftsfelder zu erobern. Intel lebt noch immer im Wesentlichen von Prozessoren für PCs, Notebooks und Server, also genau jenen Produkten, mit denen die US-Firma groß geworden ist. Prozessoren sind das Gehirn eines jeden Rechners.

 

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