Interesse möglich
Air Liquide schielt auf Messer Griesheim

Der französische Industriegaseproduzent Air Liquide, Konkurrent des deutschen Linde-Konzerns, schielt anscheinend auf Teile des Messer-Griesheim-Konzerns.

HB PARIS. Air Liquide könnte nach den Worten seines Vorstandschefs an Teilen der Messer Griesheim Interesse haben, falls es Veränderungen in der Kapitalstruktur des deutschen Wettbewerbers gibt.

„Gegenwärtig könnte die einzige große Operation, die sich in unserem Geschäft abzeichnet, die deutsche Gruppe Messer in 2004 involvieren“, sagte Air-Liquide-Chef Benoit Potier der Tageszeitung „Le Figaro“ (Dienstagausagbe). Es sei weithin bekannt, dass es Veränderungen in der Kapitalstruktur des Unternehmens geben könnte. „Partielle Akquisitionen könnten uns interessieren,“ sagte Potier. Aber ein umfassendes Angebot würde eine genaue Beobachtung des Kartellaspekts eines solchen Dossiers erfordern.

Messer Griesheim, weltweit die Nummer sieben im Industriegasegeschäft, wird derzeit von der Beteiligungsgesellschaft der Allianz-Gruppe, Allianz Capital Partners, und von Goldman Sachs beratenen Fonds kontrolliert, die jeweils rund 33 % an Messer halten. Die Messer-Familie hält rund 32 % der Anteile. Die verbleibenden rund zwei Prozent werden von der Messer Beschäftigungsgesellschaft GmbH & Co KG gehalten. Von Oktober 2004 an wird die Familie Messer nicht mehr länger weit reichende Vetorechte besitzen.

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