Jahresbilanz
Jungheinrich hebt seine Jahresprognose an

Angesichts weltweit steigender Nachfrage hebt der weltweit viertgrößte Gabelstaplerhersteller Jungheinrich seine Umsatzprognose für das laufende Jahr an. Trotz aller Begeisterung über das gute Geschäft bereiten die zunehmende Konkurrenz und steigende Rohstoffpreise dem Konzern aus Hamburg Sorgen.

HB HAMBURG. Mit einer derart rasanten Zunahme des Weltmarktvolumens habe der Konzern nicht gerechnet, sagte Jungheinrich-Vorstandschef Cletus von Pichler am Dienstag vor den Aktionären in Hamburg. In den ersten Monaten sei der Weltmarkt für Flurförderzeuge um elf Prozent gestiegen. Die gute Konjunktur habe dazu geführt, dass sich Umsatz und Auftragseingang über Plan entwickelten. Der Jahresumsatz werde daher voraussichtlich auf deutlich über 1,75 Mrd. Euro steigen. Bisher hatte Jungheinrich mit einem Umsatz von 1,75 (Vorjahr: 1,645) Mrd. Euro gerechnet.

„Es ist uns gelungen, in den ersten Monaten am Zuwachs des Marktes nicht nur teilzunehmen, sondern unseren Marktanteil in Europa und in der Welt auszubauen“, sagte Pichler. Er deutete aber an, dass der Gewinn womöglich nicht so schnell wachsen wird. „Der starke Wettbewerb, die zunehmende Konzentration der Kunden und damit Verstärkung der Einkaufsmacht, aber auch die weiter steigenden Preise für Rohstoffe wie Blei und Kupfer sowie für Kunststoffe können sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken“, sagte der Jungheinrich-Chef dem Redetext zufolge.

Seit Jahresbeginn steigerte Jungheinrich den Ordereingang um zwölf Prozent auf 766 Mill. Euro. Der Umsatz legte den Angaben zufolge zugleich um zwei Prozent auf 648 Mill. Euro zu.

Die im Kleinwerteindex SDax gelistete Aktie notierte am Vormittag in einem schwachen Umfeld bei 20,50 Euro über vier Prozent im Minus.

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