Jahresbilanz
Stada mit Gewinnanstieg

Bislang sind die Zahlen nur vorläufig, aber schon jetzt ist klar, dass Pharmakonzern Stada im abgelaufenen Geschäftsjahr seinen Gewinneinbruch aus dem Vorjahr wieder wettgemacht hat. Auch operativ ging es aufwärts.
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Bad VilbelDer Arzneimittelhersteller Stada will seine Aktionäre nach einem kräftigen Gewinnanstieg mit einer höheren Dividende erfreuen. Unter dem Strich sei der Konzerngewinn im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 86,5 Millionen Euro geklettert, teilte der Ratiopharm-Konkurrent am Donnerstag bei der Vorlage vorläufiger Zahlen mit. Im Vorjahr hatten Schwierigkeiten auf dem deutschen und dem wichtigen serbischen Markt zu einem Gewinneinbruch auf 22 Millionen Euro geführt.

Für 2012 will Stada nun 50 Cent je Stammaktie ausschütten, das ist 35,1 Prozent mehr als im Vorjahr. Endgültige Zahlen will der Hersteller des Grippemittels Grippostad und der Sportsalbe Mobilat am 21. März vorlegen.

Nach den vorläufigen Zahlen stieg der Umsatz um sieben Prozent auf 1,8 Milliarden Euro. Der weltweit fünftgrößte Hersteller von Nachahmermitteln (Generika) aus Bad Vilbel bei Frankfurt hat in den vergangenen Jahren sein Geschäft in Russland und Serbien durch Übernahmen ausgebaut – eine Strategie, die sich zuletzt auszahlte. Auch das Geschäft mit Markenprodukten wie der Sonnencreme Ladival wurde durch Zukäufe verstärkt. Operativ wies das Unternehmen ebenfalls einen Zuwachs aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte um 45 Prozent auf 324 Millionen Euro.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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