Jahresprognose bekräftigt
Auslandsgeschäft Umsatzmotor für Dyckerhoff

Der zum italienischen Zementkonzern Buzzi Unicem zweitgrößte deutsche Baustoffkonzern Dyckerhoff hat im ersten Halbjahr bei Umsatz und Gewin zugelegt. Als Umsatzmotor erwies sich dabei vor allem das Auslandsgeschäft. Auch für den weiteren Jahresverlauf gibt sich das Unternehmen optimistisch.

HB FRANKFURT. Der Konzernumsatz sei um sieben Prozent auf 588 Mill. € gestiegen, teilte das im Kleinwerteindex SDax gelistete Unternehmen am Montag mit. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) sei auf 63 (Vorjahr: 44) Mill. € gestiegen. Unter dem Strich sei ein Überschuss von 27 (9) Mill. € erzielt worden. Für 2005 erwartet Dyckerhoff weiter einen Umsatzanstieg um gut fünf Prozent auf rund 1,3 Mrd. € und eine Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda).

Das Unternehmen teilte mit, der Konzernjahresüberschuss vom vergangenen Jahr werde 2005 auch unter Berücksichtigung der rund 30 Mill. € teuren Schließung zweier Produktionsstätten für Zementklinker übertroffen. Dyckerhoff hatte Ende Juni angekündigt, wegen mangelnder Nachfrage die Klinkerproduktion im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Amöneburg und im nordrhein-westfälischen Neubeckum einzustellen.

Neben dem US-Geschäft habe der Konzern vor allem in der Tschechischen Republik, in Russland und der Ukraine im ersten Halbjahr zugelegt, teilte Dyckerhoff mit. In Deutschland seien die Erlöse wegen des schwachen Zement- und Betonabsatzes hingegen zurückgegangen.

Die im SDax gelistete Vorzugsaktie gab im frühen Handel um 0,1 % auf 21,85 € nach.

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