Kamerahersteller
Großaktionär soll Leica Millionen zuschießen

Der Kamerahersteller Leica kann von seinem österreichischen Großaktionär rund 9,5 Millionen Euro dringend benötigtes frisches Kapital erwarten. Der Vorstand habe eine entsprechende Kapitalerhöhung beschlossen, an der sich nur die beiden Beteiligungsfirmen der Familie Kaufmann, ACM und Socrates, beteiligen dürften.

HB FRANKFURT. Verträge lägen aber noch nicht vor. Die Salzburger Eigentümer hatten bereits signalisiert, neue Aktien für mindestens sechs Mio. Euro zu zeichnen. ACM hält 96,5 Prozent an Leica.

Das Unternehmen rechnet nach einem Umsatzeinbruch um rund 27 Prozent auf 93,2 Mio. Euro in den ersten neun Monaten (per Ende Dezember) für das Geschäftsjahr 2008/09 mindestens mit einem hohen einstelligen Millionenverlust. Gründe seien neben der Konjunkturflaute deutlich höhere Kosten für den Vertrieb und die verspätete Einführung neuer Produkte.

Auch 2009/10 sei mit einem deutlichen Verlust zu rechnen. Die roten Zahlen ließen die Eigenkapitalquote innerhalb von neun Monaten bis Ende Dezember auf 13,4 von 20,8 Prozent abschmelzen.

Die Aktien werden zu 6,34 Euro ausgegeben. Das ist mehr als das Doppelte des Aktienkurses. Am Freitag kletterte das Papier auf dem Frankfurter Parkett um 17 Prozent auf 2,70 Euro.

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