Kamerahersteller
Kodak will seine Patente versteigern

Vom Verkauf der über 1.000 Patente erhofft sich der insolvente Konzern eine Finanzspritze. Auch für Kameras in Smartphones und Tablets sind die Rechte nützlich. Bieter müssen Angebote verdeckt abgeben.
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New YorkMangels eines Käufers will der insolvente Kamera- und Filmehersteller Kodak nun seine Patente versteigern. Am Montagabend beantragte das Unternehmen nach eigenen Angaben eine verdeckte Auktion, bei der die Bieter ihre Angebote abgeben, ohne zu wissen, was der andere bietet. Die Versteigerung soll demnach Anfang August beginnen. Öffentlich gemacht würde dann nur der siegreiche Bieter und die Summe, die er geboten hat. Im Angebot sind insgesamt 1100 Patente, darunter auch solche für Smartphones und Tablets, die mit einer Kamera ausgerüstet sind.

Eastman Kodak hatte Mitte Januar nach 130-jähriger Firmengeschichte Konkurs angemeldet. Ende des 19. Jahrhunderts war im Unternehmen die Farbfotographie erfunden worden, über Jahrzehnte bestimmte Kodak den Markt.
Das Traditionsunternehmen hatte aber den Siegeszug der Digitalfotografie verpasst und schrieb seit Jahren rote Zahlen. Der Verkauf der Patente soll Geld in die Kassen bringen, damit das Unternehmen weitermachen kann.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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