Premium Kampf gegen den Hunger Eine Frage der Verteilung

Die Weltbevölkerung wächst und wächst – und will ernährt werden, das macht das Agrargeschäft so lukrativ. Doch obwohl genug Lebensmittel produziert werden, leiden viele Menschen an Hunger. Wie kann das sein?
Viele Bauern können ihre Familie nicht ernähren. Quelle: dpa
Ackerbau in Afrika

Viele Bauern können ihre Familie nicht ernähren.

(Foto: dpa)

DüsseldorfEs gibt einen schlichten Grund für die Attraktivität des globalen Agro-Business: Die Menschheit wächst. Bis 2050 könnten fast zehn Milliarden Menschen die Erde bevölkern – davon die meisten in der Mittelschicht. Wenn sich immer mehr Menschen mit viel Fleisch und hochverarbeiteter Nahrung ernähren wollen, müsste die Agrarproduktion in den kommenden 34 Jahren um ein Drittel steigen. Gleichzeitig aber gehen durch Misswirtschaft und Erosion Agrarflächen auf dem Globus verloren.

 
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