Karmann
Das langsame Ende einer Legende

Für die Traditionsmarke Karmann wird es eng. Selbst wenn sich Volkswagen am Mittwoch nur für einen teilweisen Kauf des insolventen Autospezialisten entscheiden sollte, ist das Aus als Familienunternehmen unvermeidlich. Die beteiligten Familien verlangen gut 60 Mio. Euro - VW bietet bislang nur etwas mehr als die Hälfte.

HAMBURG. Am Mittwoch entscheidet sich das Schicksal der Automobillegende Karmann. Dann befindet der Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns über einen Kauf von Teilen des insolventen Unternehmens. Karmann als Ganzes laden sich die Wolfsburger nicht auf, die traditionsreiche Marke spielt keine Rolle. Es sind Assets wie die moderne Lackieranlage, die bei einem Kaufpreis weit unter Neuwert reizen.

Doch selbst diese geplante Investition steht auf der Kippe. Nur wenn die acht entscheidenden Mitglieder der drei Familienstämme Karmann, Boll und Battenfeld, denen Grund und Boden, Maschinen und Anlagen gehören, ihre Forderungen deutlich reduzieren, will VW einen Vertrag abschließen. Gut 60 Mio. Euro wollen die...

 
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