Katar will VW verändern: Angriff aus dem Morgenland

Katar will VW verändern
Angriff aus dem Morgenland

PremiumVW-Großaktionär Katar verliert die Geduld: Der Konzernumbau geht dem Staatsfonds nicht schnell genug voran. Die Zeit der Deals sei vorbei. Die Scheichs fürchten um den Wert ihres Aktienpakets.

DüsseldorfNeu-Aufsichtsrat Akbar Al Baker ist voll des Lobes gewesen. „Volkswagen ist jetzt schon das Top-Autounternehmen in der Welt und genießt überall höchstes Ansehen“, hatte er bei der Hauptversammlung des Konzerns am 5. Mai vergangenen Jahres in Hannover gesagt. Mit wenigen Worten hatte er sich den Aktionären vorgestellt – und seine Sicht auf das Unternehmen gegeben, an dem der Staatsfonds Katar Holdings mit rund 17 Prozent beteiligt ist.

Doch seit diesem Tag im Mai hat sich die Welt von Volkswagen dramatisch verändert. Seit dem 18. September steht der Konzern am Pranger, weil Techniker von VW bei bis zu elf Millionen...

 
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