Knorr-Bremse
Leichtes Wachstum ohne große Veränderungen

Der Bremsenbauer Knorr-Bremse rechnet nach einem starken Jahr 2011 in den kommenden Monaten nur mit leichtem Wachstum.
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MünchenIn Europa erwarten die Münchner vor allem bei Schienenfahrzeugen keine größeren Veränderungen im Vergleich zu 2011, bei den Nutzfahrzeugen dürfte der Markt sogar leicht schrumpfen, teilte der Konzern am Dienstag in München mit.

Im vergangenen Jahr hatte die gestiegene Nachfrage nach Lastwagen und Zügen dem weltweit führenden Bremsenhersteller glänzende Zahlen beschert.

Der Umsatz stieg 2011 um 14 Prozent auf mehr als 4,2 Milliarden Euro, vor allem dank der guten Geschäfte in Nordamerika und Europa. Unter dem Strich verdiente der Konzern 329 Millionen Euro, ein Plus von knapp 38 Prozent. Die Eckzahlen war bereits seit Januar bekannt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • @embeddedTech:
    Das kann ich nur bestätigen. Knorr ist ein Arbeitgeber, den man keinem wünschen kann. Die Führung ruht sich nur auf "guten Zahlen" aus. Für den Mitarbeiter hat man kein Ohr und betreibt Einschüchterungspolitik.
    Die Knorr wäre ja auch nicht mehr am Markt, gäbe es die Deutsche Bank nicht. Und die hat meines Wissens nur geholfen, weil der große Investor und Eigner Thiele eine, drücken wir uns vorsichtig aus, "sehr enge zwischenmenschliche Brücke" zu entsprechender Person im Raum der Deutschen Bank hat. Man kennt sich, manchmal auch innerfamiliär.
    Die Ratings sind bei genauem Betrachten eher anzuzweifeln, wenn man weiß was läuft. Es läuft alles auf kosten u.a. der Lieferanten. Investitionen in den Mitarbeiterbereich - da wollen wir nicht weiter drüber reden.
    Aber so lange es geduldet wird oder besser werden muss (sonst ist ja "die Rübe ab" - Zitat Ende), klappt es ja so und man kann sich gut darstellen.

  • Die Knorr Bremse zeigt, wie es mit Manchester-Kapitalismus und Taylorismus auch heute noch geht, Menschen zu entwürdigen und sie mit diesen Mitteln im Zaume zu halten.
    Wer glaubt, es handele sich um ein innovatives oder zukunftsorientiertes Unternehmen, der sollte nicht auf die, u.a. durch die Kooperation mit der Deutschen Bank, starken Ratings oder die bunten Werbeplakate schauen. Hinter den Mauern sieht es ganz anders aus. Hier stehen Ausbeutung und Resistenz gegenüber neuem Denken im Vordergrund. Der Mensch ist eine Zahl. Nur wird sich kein Arbeitnehmer, der etwas auf sich hält, über längere Zeit so etwas bieten lassen. Wer weiß, was er wert ist, der wird auch bald am großen Arbeitsmarkt um einiges glücklicher. Schade nur für die sedierten Opfer der Knorr-Politik - die bleiben bis an das Ende ihrer Tage.

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