Kommentar zur VW-Führungskrise
Foulspiel in Wolfsburg

PremiumDie VW-Krise zeigt: Wir sollten mehr mit- statt übereinander reden. Leider ist schlechte Führung Alltag in der deutschen Wirtschaft. So gibt es immer noch Chefs, die glauben, sie könnten ihren Laden alleine führen.

DüsseldorfAn diesem Schauspiel, das uns dieser Tage das Führungspersonal des Volkswagenkonzerns in Wolfsburg bietet, hätten der Schriftsteller Bertolt Brecht und der Regisseur Erwin Piscator ihre Freude gehabt. Dieses Schauspiel hat nicht nur alles an Dramatik und erzählenden wie retardierenden Elementen, die es braucht für das von den beiden in den 1920er-Jahren entwickelte epische Theater. Es bietet auch Anlass zur Reflexion und Kritik. Vor allem zur Kritik an einem beispielhaft schlechten Führungsstil.

Kurz zur Sache: Ferdinand Piëch, seines Zeichens Aufsichtsratschef und Anteilseigner von Volkswagen, hat sich als Autokrat inszeniert, der er erstens qua Besitzverhältnis nicht ist, und zweitens –...

 
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