Konzernumbau
Eon-Chef beharrt auf Personalabbau

Der Strom- und Gaskonzern will weltweit bis zu 11.000 Stellen streichen. Streikdrohungen der Gewerkschaft Verdi lassen Eon-Chef Teyssen offenbar kalt. Nur durch Kostensenkung bleibe Eon überlebensfähig, so Teyssen.

München/DüsseldorfEon-Chef Johannes Teyssen will im Streit um den massiven Stellenabbau bei Deutschlands größtem Energiekonzern nicht einlenken. „Wir lassen uns von dem eingeschlagenen Weg nicht abbringen“, sagte er der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag). Zum Umbau bei Eon gebe es keine Alternative. Der Strom- und Gaskonzern will mittelfristig weltweit bis zu 11.000 seiner rund 85.000 Arbeitsplätze streichen.

Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi fordert einen Tarifvertrag zur Beschäftigungssicherung und will ihre Forderungen notfalls auch mit einem Streik durchsetzen. „Auch Streiks können die Wirklichkeit nicht ändern„, sagte Teyssen dazu. „Unsere Kosten sind zu hoch und müssen runter. Sonst sind wir nicht überlebensfähig.“

Einzelheiten zum geplanten Stellenabbau...

 
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