Konzernumbau fruchtet
Werhahn zieht an Haniel vorbei

PremiumDas Familienunternehmen hat das beste operative Geschäftsjahr der 175-jährigen Firmengeschichte abgeliefert. Zu verdanken hat der Clan den Wiederaufstieg einem beherzten Konzernumbau.

DüsseldorfSie finanzieren deutschen Tesla-Kunden die Elektroautos, beliefern Friseursalons mit der elektrisch heizbaren Spitzenschere „Carecut“, brechen Schiefer an der Mosel und produzieren Messer, die weltweit unter der Marke „Zwilling“ ihre Kundschaft finden: Die seit 175 Jahren meist im Verborgenen wirtschaftende Industriellenfamilie Werhahn, deren Stammsitz im rheinischen Neuss eher einer mittleren Sparkassenzentrale gleicht, stand lange im Schatten der benachbarten Clans wie Haniel und Henkel.

Zu unrecht, wie die soeben erstellten Geschäftszahlen zeigen. Mit ihrem Konglomerat aus oft nur kleinen Tochterfirmen feierte die bis vor kurzem noch renditeschwache Familienholding 2014 ihr Comeback, um im Jahr danach noch einmal kräftig nachzulegen....

 
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