Premium Konzernverbund Renault und Nissan Blaupause für die Übernahme von Opel

PSA-Chef Carlos Tavares verspricht sich vom Opel-Kauf Kostenersparnisse und eine effizientere Produktion. Vorbild könnten Renault und Nissan sein. Die Konkurrenten zeigen, wie sich Krisen im Verbund meistern lassen.
Durch die Zusammenarbeit mit Nissan und anderen Auto-Herstellern können die Franzosen schneller auf regionale Besonderheiten reagieren. Quelle: Rodger Bosch; AFP; Getty Images; VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Renault-Werk in China

Durch die Zusammenarbeit mit Nissan und anderen Auto-Herstellern können die Franzosen schneller auf regionale Besonderheiten reagieren.

(Foto: Rodger Bosch; AFP; Getty Images; VG Bild-Kunst, Bonn 2017)

Genf/TokioWenn sich zwei einigen, muss der Dritte nicht unbedingt leer ausgehen. Etwa im Fall des Kaufs von Opel durch PSA. Als Ergebnis dieser Übernahme ist die Allianz von Renault und Nissan zum drittgrößten Autohersteller der Welt aufgestiegen und hat General Motors bei den Verkäufen hinter sich gelassen. Der neue Platz ist nicht nur dem Handeln der anderen geschuldet. Das französisch-japanische Duo hat auch aus eigener Kraft zu neuer Stärke gefunden – und könnte damit Vorbild für PSA und Opel sein.

 

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