Korruptionsverdacht bei Tochter Atlas
Thyssen-Krupp erneut im Visier der Ermittler

PremiumMitarbeiter der Rüstungstochter Atlas sollen mit Rückendeckung der Rechtsabteilungen Schmiergelder gezahlt haben. Für Konzernchef Hiesinger ist das ein herber Schlag. Und es droht noch größeres Ungemach.

FrankfurtDer Industriekonzern Thyssen-Krupp wähnt die dunkle Zeit, in der er in Bestechungen und Kartelle verwickelt war, hinter sich. Seitdem Heinrich Hiesinger 2011 die Leitung übernommen hat, weht ein anderer Wind durch die Flure des traditionsreichen Konglomerats. Er schob Fällen, bei denen Deals mit Schmiergeld eingefädelt wurden, rigoros einen Riegel vor. „Lieber verzichten wir auf ein Geschäft“, betonte der Vorstandschef wiederholt.

Nun geht die Staatsanwaltschaft Bremen einem Verdacht nach, der nicht in das Bild der neuen Thyssen-Krupp AG passen will. Die auf Marinetechnologie spezialisierte Tochter Atlas Elektronik soll bei Geschäften in der Türkei geschmiert haben. Aber nicht nur das, die...

 
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