Korruptionsverdacht
Ermittler finden bei Ferrostaal nur wenig Schmiergeld

Schmiergeld in dreistelliger Millionenhöhe hatten die Ermittler beim Essener Industriedienstleister Ferrostaal vermutet. Was die einjährige Untersuchung nun zutage gefördert hat, wirkt dagegen fast kläglich.

EssenDer unter Korruptionsverdacht stehende Essener Industriedienstleister Ferrostaal hat nach einem Jahr seine internen Untersuchungen abgeschlossen. Für den Zeitraum von 1999 bis 2010 fanden die Ermittler Zahlungen über 8,82 Millionen Euro, die sich eindeutig als Schmiergeld bezeichnen lassen. Weitere 81 Millionen Euro gelten als fragliche Zahlungen, weil Zweck und Empfänger nicht eindeutig zuzurechnen seien. Das geht aus dem Abschlussbericht der von Ferrostaal eingesetzten Anwaltskanzlei Debevoise und Plimpton hervor, der dem Handelsblatt vorliegt.

Die Anwaltskanzlei hat Zahlungsströme in Höhe von fast 1,2 Milliarden Euro untersucht. Die Ermittler gingen zunächst davon aus, einen dreistelligen Millionenbetrag an Schmiergeldzahlungen ans Licht zu bringen. Ferrostaal...

 
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