Korruptionsverdacht in Israel
Thyssen-Krupp findet verräterische Hinweise

PremiumThyssen-Krupp steht in Israel wegen Schmiergeldverdachts in der Kritik. Eine interne Ermittlung des Konzerns förderte zwar keinen endgültigen Beweis zutage. Dennoch finden sich einige Auffälligkeiten.

FrankfurtAls einen Erfolg würden die internen Ermittler von Thyssen-Krupp ihre Bemühungen nicht bezeichnen. In mühsamer Arbeit haben sie sich durch die Aktenberge und Datensätze gearbeitet, die sich über die Jahre bei Marinegeschäften mit Israel angesammelt haben. Der Industriekonzern steht massiv in der Kritik, nachdem im vergangenen November Gerüchte hochkamen, dass Thyssen-Krupp beim Verkauf von U-Booten und Korvetten an die Regierung in Jerusalem Schmiergelder bezahlt haben könnte.

Bei der Analyse der Verträge, Gesprächsprotokolle und Zahlungsströme stießen die firmeneigenen Ermittler zwar auf keinen finalen Beleg für unrechtes Handeln. Es sei kein Beweis für Korruption gefunden worden, sagte ein Konzernsprecher. Dafür hätten...

 
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