Kräftiges Umsatzwachstum trotz Preisdrucks
Pfizer verbucht starken Gewinnanstieg

Das weltgrößte Pharmaunternehmen Pfizer Inc. hat im dritten Quartal und den ersten neun Monaten 2004 trotz des harten Wettbewerbs und auslaufenden Patenten massive Gewinnsteigerungen verbucht.

HB NEW YORK. Die Gesellschaft mit Sitz in New York profitierte vor allem von dem starken Geschäft mit seinem Bestseller Lipitor, einem Cholesterin-Senker, und seinem Arthritis-Schmerzmittel Celebrex.

Der Quartalsgewinn erhöhte sich gegenüber dem entsprechenden Vorjahresabschnitt um 50 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar (2,7 Mrd Euro) oder 44 (Vorjahresvergleichszeit: 29) Cent je Aktie, teilte Pfizer am Mittwoch mit. Klammert man Sonderfaktoren aus, stieg der Gewinn um 13 Prozent auf 4,2 Milliarden Dollar oder 55 Cent je Aktie. Die Analysten hatten auf dieser Basis 54 Cent Gewinn pro Aktie erwartet. Der Quartalsumsatz legte um vier Prozent auf 12,8 Milliarden Dollar zu.

Der Neunmonatsumsatz stieg um 22 Prozent auf 37,6 Milliarden Dollar und der Neunmonatsgewinn um 158 Prozent auf 8,5 Milliarden Dollar. Der Neunmonatsgewinn je Aktie lag bei 1,12 (0,46) Dollar.

Lipitor bleibe das weltweit meistverkaufte Präparat, teilte der Pharmakonzern am Mittwoch mit. Lipitor habe in den vergangenen Monaten ein starkes Wachstum im zweistelliges Prozentbereich verzeichnet. Die Neuverschreibungen hätten in den USA im Quartal noch einmal um 10% zugenommen.

Zoloft bleibe das weltweit führende Antidepressivum, hieß es weiter. Der Umsatz stieg im Quartal um 8% auf 2,4 Mrd USD. Auch die Cox-2-Inhibitoren Celebrex und Bextra würden sich weiter gut entwickeln. Zahlen nannte Pfizer zunächst nicht. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich der positive Trend fortsetzen wird. Pfizer bekräftigte noch einmal, dass ihrer Ansicht nach Celebrex langfristig keine Nebenwirkungen wie etwa Herzprobleme verursache.

Das Unternehmen erwartet für das Gesamtjahr einen Gewinn 2,12 bis 2,14 Dollar je Aktie. „Wir verbuchen in 2004 weiterhin ein starkes Gewinnwachstum, obwohl es anhaltenden Preisdruck, neue Markenkonkurrenten, neue generische Wettbewerber durch den Verlust von Patentexklusivität, ein schwieriges politisches, rechtliches, und Aufsichtsumfeld sowie ungünstigere Wechselkurse gibt“, betonte Pfizer-Konzernchef Hank McKinnell.

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