Labor- und Biotechzulieferer
Stratec Biomedical mit Gewinnsprung

Die hohe Nachfrage nach Entwicklungsleistungen 2013 sorgt für einen deutlichen Anstieg bei Stratec. Auch für die kommenden Monate werden beim Laborzulieferer positive Zahlen erwartet – was die Aktionäre freuen kann.
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FrankfurtDer Labor- und Biotechzulieferer Stratec Biomedical hat dank anhaltender Nachfrage nach Analysesystemen und Entwicklungsleistungen 2013 Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Umsatz kletterte um 4,3 Prozent auf 128 Millionen Euro, wie das im baden-württembergischen Birkenfeld ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte. Er lag damit im unteren Bereich der im Sommer angepassten Prognose von 127 bis 138 Millionen Euro. Stratec hatte im Juli nach dem überraschenden Verlust eines Großauftrags seine Geschäftsprognose zusammengestrichen. Ein Kunde hatte ein Projekt für ein Analysesystem nicht mehr weiterverfolgen wollen.

Im operativen Geschäft kletterte der Gewinn (Ebit) im vergangenen Jahr um 25 Prozent auf 19,5 Millionen Euro, die Ebit-Marge stieg auf 15,2 (Vorjahr: 12,7) Prozent. Der Überschuss belief sich auf 15,5 Millionen Euro, ein Plus von 24,3 Prozent. Die Aktionäre sollen für 2013 eine Dividende von 60 (56) Cent je Aktie erhalten.

Für 2014 rechnet das Management mit einer deutlichen Steigerung des Umsatzes bei einer leicht verbesserten Ebit-Marge. Für die Jahre bis 2017 stellte Stratec, das mit rund 550 Mitarbeitern vollautomatische Analysesysteme für Firmen aus der klinischen Diagnostik und Biotechnologie entwickelt und produziert, weiterhin ein durchschnittliches jährliches Umsatzwachstum von acht bis zwölf Prozent in Aussicht.

Die im Technologieindex TecDax gelisteten Aktien verloren im frühen Geschäft rund ein Prozent auf 32,75 Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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