Lieber weniger Autos verkaufen als hohe Rabatte gewähren
Peugeot fährt die Produktion zurück

Der Autokonzern PSA Peugeot Citroen plant laut eines Zeitungsberichts, die Produktion seines Kleinwagens "1007" im Werk Poissy bei Paris zu halbieren. Das passt zur Strategie des Unternehmens, lieber weniger zu produzieren als Autos mit hohen Rabatten in den Markt zu drücken.

PARIS. Über die Kürzungen in Poissy schreibt die französische Tageszeitung "Le Figaro" ohne Quellen zu nennen. Der Plan stehe im Zusammenhang mit der Entscheidung, die Zahl der Stellen in dem Werk zu reduzieren. 550 befristete Arbeitsverträge sollen nicht erneuert werden und 150 Festangestellte sollen bis Ende des Jahres neue Jobs zugewiesen werden. Erst im Frühjahr dieses Jahres hatte das Werk in Poissy mit der Produktion des neuen "1007" begonnen.

Ende vergangener Woche hatte der Konzern angekündigt, seine Produktion im zweiten Halbjahr von 1,32 auf 1,21 Millionen Fahrzeuge zu reduzieren.

PSA will lieber seine Produktion kürzen, als sich auf einen Preiskampf einlassen. „Wir beabsichtigen nicht, unsere Preise zu senken. Der Konzern wird seine Rentabilität schützen“, sagte PSA-Chef Jean-Martin Folz der „Financial Times Deutschland“ (Montagsausgabe). „Man muss neue Modelle anbieten, um Kunden anzulocken, und das machen wir.“

Das wichtigste Volumenmodell von Peugeot, der 206, ist seit sieben Jahren im Handel und muss sich gegen jüngere Konkurrenzmodelle wie den Renault Clio oder den Fiat Grande Punto behaupten. Ein neuer Kleinwagen, der 207, kommt im kommenden Jahr auf den Markt. Nach Informationen aus Unternehmenskreisen plane Peugeot trotz des Nachfolgers, den 206 als Billigauto weiter zu produzieren, schrieb die Zeitung.

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