Linde nach der Fusion mit Praxair
Zurück zu alter Konsensstärke

Die Megafusion von Linde und Praxair ist – trotz aller Widerstände von Arbeitnehmerseite – beschlossene Sache. Nun müssen in München wieder alle an einem Strang ziehen. Ein Kommentar.

DüsseldorfDer Streit um die Fusion mit Praxair hat bei Linde tiefe Wunden gerissen. Im Gasekonzern dominierte über Jahrzehnte die Harmonie, kaum einmal drang ein Streit nach außen. In den vergangenen anderthalb Jahren hat sich das radikal geändert. Einzelne Fraktionen bekämpften sich, der Vorstandschef und der Finanzvorstand mussten gehen, auch der lange so erfolgreiche „Mister Linde“ Wolfgang Reitzle machte Fehler und trug Blessuren davon.

Doch in Sachen Fusion hat er sich fürs erste durchgesetzt, wie am Donnerstagabend bekannt wurde. Die Eigentümer wünschten den Zusammenschluss mit Praxair – und sie werden ihn nun wohl bekommen, wenn die Kartellbehörden nicht noch ihr...

 
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