Machtgefüge bleibt bestehen
Debatte um höheren Staatseinfluss bei EADS endet als Rohrkrepierer

Rolle rückwärts: Einen Tag, nachdem der französische Premierminister Dominique de Villepin mehr Staatseinfluss bei EADS gefordert hatte, nahm die französische Regierung am Mittwoch ihre Idee wieder zurück. Eine Neujustierung des Aktionärspakts „ist derzeit kein Thema“ sagte Regierungssprecher und Haushaltsminister Jean-François Copé am Mittwoch in einem Radiointerview.

ali/fas/str PARIS/MÜNCHEN. Villepin selbst kündigte inzwischen ein rasches Eingreifen seiner Regierung in die EADS-Krise an. „Es müssen schnell Entscheidungen getroffen werden, und sie werden getroffen. Finanzminister Thierry Breton bereitet sie zusammen mit unseren französischen sowie europäischen Partnern vor“, sagte er. Der französische Großaktionär Lagadère ließ verlauten, dass mit ihm eine Ausweitung des Staatseinflusses nicht zu machen sei.

Bundeswirtschaftsminister Michael Glos sieht ebenfalls keinen Grund, das Machtgefüge anzurühren. „Man hat aus guten Gründen industrielle Lösungen gefunden“, wandte er sich gegen mehr Staatseinfluss. Jetzt müsse EADS den Personalstreit klären. „Da sind in allererster Linie die Aufsichtsgremien der Gesellschaften gefragt und erst in...

 
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