Markt für Gabelstapler kommt in Bewegung
Jungheinrich optimistisch für das Gesamtjahr

Gabelstapler sind in Europa wieder gefragt. Die seit März eingetretene Nachfragebelebung habe sich von April bis Juni weiter fortgesetzt. Offensichtlich löse sich auch der Investitionsstau der vergangenen Jahre auf, konstatiert die Hamburger Jungheinrich AG in ihrem Halbjahresbericht.

beu HAMBURG. Die Nachfrage nach Flurförderzeugen in Europa lag mit 75 300 Staplern um 24 Prozent über dem Volumen des Vorjahreszeitraumes. Im ersten Halbjahr wurden mit 140800 Fahrzeugen 13 Prozent mehr abgesetzt als in den erstens sechs Monaten des Vorjahres. Dabei nimmt insbesondere der Absatz der auf zyklische Schwankungen sensibel reagierenden Gabelstapler mit einem Plus von 16 Prozent zu, während die Lagertechnik um 11 Prozent expandierte. Dabei steht die Branche aber auf der Absatzseite unter erheblichem Preisdruck, während gleichzeitig auf der Einkaufsseite die für den Staplerbau wesentlichen Stahlpreise klettern.

Der Stapler- und Lagertechnikproduzent Jungheinrich hat in den ersten sechs Monaten dank des starken zweiten Quartals die Umsatzdelle der ersten drei Monate kompensiert und den Umsatz um 1,1 Prozent au 724 Mill. Euro erhöht. Die Auftragsbestände lagen mit 202 Mill. Euro um knapp 25 Prozent über dem Vergleichswert des Vorjahres und sichern eine Reichweite von drei Monaten.

In dem mit 30,1 (27,8) Mill. Euro ausgewiesenen Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) sind die noch bis Jahresmitte aufgelaufenen operativen Verluste aus der Schließung der beiden Werke in Großbritannien und Frankreich enthalten.

Bei einem anhaltend starken Marktwachstum werde die Ergebnisentwicklung vom Ende der Verluste dieser beiden Werke profitieren. Da der Kosten-und Preisdruck bleibt, legt Jungheinrich im zweitenHalbjahr den Schwerpunkt auf die Überprüfung der Wirtschaftlichkeit im Werk in Norderstedt.

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