Marktanteil in Deutschland ausgebaut
Währungseffekte drücken Interbrew-Gewinn

Währungseffekte haben sich negativ auf das Ergebnis von Interbrew ausgewirkt. Trotz Zuwachses auf dem deutschen Markt hat die belgische Muttergesellschaft von Beck's und Gilde weniger Gewinn eingefahren als erwartet.

HB LÖWEN. Wegen der ungünstigen Wechselkurse sei das Nettoergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nur um 3,6 Prozent auf 171 Mill. Euro gestiegen, teilte die Interbrew S.A. am Dienstag in Löwen mit. „Die Währungseffekte waren enorm“, erklärte Interbrew-Vorstand John Brock. Er bezifferte die negativen Auswirkungen, die vor allem Nordamerika, Großbritannien und Südkorea betrafen, auf ein Minus von 273 Mill. Euro.

Der Umsatz der weltweiten Nummer drei der Branche sank in den ersten sechs Monaten um 4,9 Prozent auf 3,25 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr erwarte der Konzern ein organisches Wachstum des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf dem Niveau des ersten Halbjahres, sagte Brock. Interbrew werde sich auf die Markenbildung und weitere Zukäufe konzentrieren.

Im ersten Halbjahr lief es für Interbrew auf dem deutschen Biermarkt, der um 4,8 Prozent schrumpfte, besonders gut. Trotz der Einführung des Dosenpfandes habe der belgische Konzern seinen Marktanteil auf 7,4 Prozent ausgebaut, hieß es. Der Umsatz schäumte vor allem dank der Marken Beck's (Bremen) und Hasseröder, die vorwiegend in Mehrwegflaschen und nicht in Dosen über den Tresen gingen. Interbrew braut in rund 20 Ländern der Welt und verkauft mehr als 200 Biermarken.

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