Marktanteil stagniert
Volkswagen verkauft in China mehr Autos

Der Autobauer Volkswagen hat im ersten Halbjahr 2006 in China ein deutliches Absatzplus verbucht.

dpa-afx SCHANGHAI. Die Zahl der von den beiden Joint-Ventures Shanghai Volkswagen und FAW-Volkswagen verkauften Autos sei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30,2 Prozent auf 345 375 Fahrzeuge gestiegen, teilte die Volkswagen Group China am Dienstag in Schanghai mit. Beim Marktanteil machte das Unternehmen mit einem Anteil von 17,1 Prozent allerdings keine Fortschritte. 2004 hatte VW in China noch über 25 Prozent Marktanteil, 2005 war er auf 17,3 Prozent gesunken.

Die Volkswagen-Gruppe inklusive Skoda steigerte ihren Absatz in China von 245 730 auf 306 859 Fahrzeuge. Weitere Impulse erhoffe sich VW unter anderem von dem kürzlich eingeführten Polo-Modell mit Fließheck, sagte der fürs China-Geschäft verantwortliche Manager Winfried Vahland. Die Premium-Tochter Audi verdoppelte ihren Absatz von 19 587 auf 38 459 Autos.

Im April hatte VW angekündigt, das China-Geschäft in diesem Jahr wieder in die Gewinnzone führen zu wollen. Im vergangenen Jahr war hier ein Verlust von 119 Mill. Euro angefallen. Volkswagen versucht, den Problemen in China durch Einführung von neuen, dem chinesischen Markt angepassten Modellen entgegenzuwirken. Bis 2009 will Volkswagen zehn bis zwölf neue Modelle in China auf den Markt bringen. Im Sommer wird auch eine neue Version des Mittelklassewagens "Bora" in China vom Band laufen. Nächstes Jahr sollen Autos der Marke Skoda in Schanghai hergestellt werden.

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