Markterwartungen erfüllt
MG reduziert Verlust dank Gea

Der Mischkonzern MG Technologies hat seinen Verlust vor Steuern im zweiten Quartal 2004 vor allem dank der guten Entwicklung seiner Maschinenbautochter Gea drastisch verringert. Sorgenkind blieb der Großanlagenbau der Tochter Lurgi.

HB DÜSSELDORF. Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstand aber einen Vorsteuergewinn und schloss auch nicht aus, wieder eine Dividende zu zahlen, auf die die Aktionäre für 2003 verzichten mussten.

Vor Steuern verringerte die frühere Metallgesellschaft nach Angaben von Mittwoch ihren Verlust um 53,5 Mill. € auf 26,2 Mill. € und traf damit fast punktgenau die Markterwartungen. Im Vorsteuerergebnis nicht enthalten sind aber Verluste bei Beteiligungen, die MG zu den nicht fort geführten Aktivitäten zählt, etwa den vor kurzem veräußerten Kesselbau.

Dadurch entstand unter dem Strich mit 151,1 Mill. € ein deutlich höherer Quartalsfehlbetrag als vor einem Jahr mit 12,1 Mill. €. Der MG-Gruppenumsatz ging im zweiten Quartal leicht auf 978,2 (981,6) Mill. € zurück.

MG hat in seinem Zwischenbericht alle Ergebniszahlen um die im Zuge der Konzentration auf den Maschinen- und Anlagenbau vorgenommenen Verkäufe bereinigt. Zum 31. Juli ging zuletzt die Chemietochter Dynamit Nobel an zwei amerikanische Unternehmen.

Durch die mit der Neuausrichtung beschlossenen Trennung vom Chemiegeschäft entfällt bei MG rund die Hälfte des Umsatzes. Finanzvorstand Peter Steiner präzisierte in einer Telefonkonferenz die Gewinnprognose für das Gesamtjahr. Der Gewinn vor Steuern werde in der Größenordnung von 40 bis 60 Mill. € erwartet, sagte er. Bislang hatte es geheißen, diese zentrale Steuerungsgröße werde in einem mittleren zweistelligen Millionenbereich auskommen.

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