Maschinenbau
Heidelberger Druck rutscht tiefer ins Minus

Beim Umsatz konnte der Druckmaschinenhersteller Heidelberger Druck jüngst zulegen. Doch der Branchenkrise kann sich der Konzern weiter nicht entziehen. Der Verlust kletterte um die Hälfte.
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HeidelbergHeidelberger Druck ist im zweiten Quartal des bis März laufenden Geschäftsjahres 2012/13 trotz eines unerwartet kräftigen Umsatzzuwachses noch tiefer in die roten Zahlen gerutscht. In den Monaten Juli bis September stieg der Verlust nach Steuern um die Hälfte auf 30 Millionen Euro, wie der weltgrößte Bogendruckmaschinenhersteller am Mittwoch in Heidelberg mitteilte.

Der Umsatz legte im zurückliegenden Vierteljahr um zehn Prozent auf 697 Millionen Euro zu und fiel damit im Anschluss an die größte und nur alle vier Jahre stattfindende Branchenmesse Drupa in Düsseldorf besser aus als von Analysten erwartet. Die von Reuters befragten Finanzexperten hatten im Schnitt nur mit Erlösen von 637 Millionen Euro gerechnet. Der Auftragseingang trat im zweiten Quartal wie erwartet auf der Stelle.

Das Flaggschiff der Branche steckt seit vier Jahren in der Minuszone fest. „Für Heidelberg gibt es derzeit nur ein Ziel: Die dauerhafte Rückkehr in die Gewinnzone“, sagte der seit September amtierende neue Vorstandschef Gerold Linzbach.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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