Matthias Wiedenfels
Stada-Chef wurde ausgespäht

PremiumIm Machtkampf um den hessischen Arzneimittelhersteller wurde Stada-Chef Matthias Wiedenfels Opfer von Abhöraktionen. Auch erhielt er anonyme Briefe und Fotografien, bestätigt das Unternehmen.

DüsseldorfIm Machtkampf um den hessischen Arzneimittelhersteller Stada wurde Vorstandschef Matthias Wiedenfels im vergangenen Jahr offenbar ausgespäht. Das geht aus einem internen Brief an die Mitarbeiter hervor, wie das Handelsblatt aus dem Umfeld des Unternehmens erfuhr.

Wiedenfels habe im vergangenen Jahr anonyme Briefe und Fotografien erhalten, heißt es in der Mitteilung, ebenso sei eine potenzielle Abhöreinrichtung gefunden worden. Einen Erpressungsversuch habe es jedoch nicht gegeben, heißt es weiter. Gemeinsam mit einem Sicherheitsunternehmen seien diese Aktivitäten unterbunden worden. Zuerst hatte das „Manager-Magazin“ am Donnerstag über die Vorfälle berichtet. Offiziell gab es von Stada zu den Vorfällen keinen Kommentar.

Der 43-jährige Jurist...

 
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