Mega-Allianz in der Autobranche
Ghosn schließt wichtiges Amt bei GM für sich aus

Renault-Chef Carlos Ghosn hat bekräftigt, dass er eine Allianz mit dem US-Autobauer General Motors (GM) nur eingeht, wenn es dem Verbund aus Renault und Nissan mehr Gewinn bringt. Er selbst wolle bei GM jedoch nicht ins Management.

ali BOLOGNE BILLANCOURT. „Die Gespräche mit GM stellen eine Chance dar, keine Verpflichtung“, sagte Ghosn bei der Vorstellung der Halbjahreszahlen von Renault. Diese lagen über den Analystenerwartungen. Der Betriebsgewinn sank um 37 Prozent und damit weniger stark als erwartet.

Als weitere Bedingung für eine mögliche Allianz mit dem US-Hersteller nannte Ghosn, „dass es auch auf der anderen Seite des Atlantiks Appetit dafür gibt.“ Ferner müsse solch ein Mega-Verbund steuerbar bleiben. „Ich werde mich nicht am Management von GM beteiligen“, sagte er am Donnerstagabend.

Analysten sorgen sich, dass sich der umtriebige Renault- und Nissan-Chef bei einer Allianz mit GM verzetteln könnte....

 
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