Merck-Chef Kley
„Wir haben in Deutschland einen Hang zur Selbstzerstörung“

PremiumNach zehn Jahren an der Spitze verlässt Karl-Ludwig Kley den Pharmakonzern Merck und wird Chefaufseher bei Eon. Im Interview zieht er Bilanz und spricht über die Leistung von Unternehmern und das Ende politischer Gewissheiten.

Die alte Empfangshalle ist abgerissen, dahinter wachsen Beton- und Stahlgerippe in die Höhe, allerorten wird mit schwerem Gerät hantiert – der Campus des Darmstädter Dax-Konzerns Merck gleicht einer einzigen Baustelle. Und das nicht nur baulich, auch personell. Denn der Pharma- und Spezialchemiekonzern verliert nach zehnjähriger Tätigkeit alsbald seinen ersten Vorarbeiter: Karl-Ludwig Kley. Radikale Umbauten werden ihn als neuen Oberaufseher von Eon auch künftig umtreiben.

Herr Kley, wir alle stehen noch unter den Eindrücken der Terroranschläge in Brüssel. Wie beurteilen Sie die Situation?
Die Lage ist ernst. Ich glaube, dass wir uns auf Jahre mit dem Thema Sicherheit befassen müssen. Und...

 
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