Merck vermarktet Erbitus außerhalb der USA
Imclone schreibt Gewinn

Die US-Biotechnologiefirma Imclone hat im ersten Quartal dank des neuen Krebsmittels Erbitux die Gewinnzone erreicht.

HB NEW YORK. Auch im weiteren Verlauf des Jahres rechnet das Unternehmen mit Gewinn. Das starke Ergebnis des ersten Quartals werde aber wahrscheinlich nicht mehr wiederholt, sagten Imclone-Vertreter nach Veröffentlichung der Quartalszahlen am Dienstag auf einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Das New Yorker Unternehmen erwirtschaftete nach eigenen Angaben im ersten Quartal einen Reingewinn von 62,7 Millionen Dollar nach einem Verlust von 34,8 Millionen Dollar ein Jahr zuvor. Je Aktie betrug der Gewinn 76 Cent nach einem Verlust von 47 Cent im Vorjahreszeitraum.

Einen großen Teil des Gewinns zog der Konzern aus Lizenzeinnahmen und Meilensteinzahlungen des deutschen Partners Merck KGaA sowie vom US-Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb für Fortschritte in der Entwicklung und Produktion von Erbitux. Rund 67,5 Millionen Dollar an Einnahmen verbuchte ImClone aus dieser Quelle. Erbitux erhielt im Februar die Zulassung für den US-Markt. Die Gesamtumsätze bezifferte ImClone mit 109,62 Millionen Dollar nach 19,57 Millionen Dollar im Anfangsquartal des Vorjahres.

Die Vermarktungsrechte für Erbitux außerhalb der USA und Kanada hatte der Darmstädter Merck-Konzern 1998 von Imclone erworben. In Japan besitzen beide Unternehmen das Co-Exklusivitätsrecht zur Vermarktung von Erbitux.

Der Kurs der Imclone-Aktie bewegte sich am Dienstag an der New Yorker Börse zwischen 80,35 Dollar und 69,75 Dollar nach einem Vortagsschluss von 73,09 Dollar. „Die Anleger haben vielleicht gehofft, dass sie über die Erwartung bei Erbitux etwas hören würden“, sagte ein Analyst zu den Kursschwankungen.

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