Premium Milliarden-Ausschreibung in Indonesien Thyssen-Krupp will mit der Türkei U-Boote verkaufen

Thyssen-Krupp will zusammen mit einem türkischen Partner U-Boote nach Indonesien verkaufen. In dem Konsortium will sich der Dax-Konzern mit der Rolle des Juniorpartners begnügen. Doch es droht ein Imageschaden.
Thyssen-Krupp soll für das Gemeinschafts‧projekt die Motoren und den Batterieantrieb liefern. Quelle: DAPD
U-Boot vor Kiel

Thyssen-Krupp soll für das Gemeinschafts‧projekt die Motoren und den Batterieantrieb liefern.

(Foto: DAPD)

FrankfurtDer türkische Staat ist ein treuer Kunde von Thyssen-Krupp. Seit bald 50 Jahren schon bestellt die Marine des Landes Unterseeboote bei der Werftentochter des Ruhrkonzerns, die heute unter Thyssen-Krupp Marine Systems (TKMS) firmiert. Dieses Monopol konnten selbst Wettbewerber wie die französische DCNS trotz intensiver Lobbyarbeit nicht durchbrechen. Zuletzt aber hat die Beziehung der Türkei zu ihrem Hauslieferanten gelitten. TKMS hat Probleme bei der Fertigung, die Indienstnahme von sechs bestellten U-Booten vom Typ 214 verzögert sich. Der Ärger in Ankara ist groß.

 

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