Milliardeninvestition
Wacker Chemie baut neue Fabrik in den USA

Der Chemiekonzern Wacker Chemie investiert 1,1 Milliarden Euro in den USA. Und zwar in einen neuen Produktionsstandort. Das hat vor allem mit der Solarindustrie zu tun.
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HB MÜNCHEN. Der Chemiekonzern Wacker Chemie investiert rund 1,1 Milliarden Euro in einen neuen Produktionsstandort in den USA. Der Halbleiter-Zulieferer stärkt damit sein Polysilicium-Geschäft, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte. Das Werk soll bis 2013 im US-Bundesstaat Tennessee nahe der Stadt Cleveland entstehen und rund 650 neue Jobs schaffen. Wacker rechnet angesichts der wachsenden Nachfrage aus der Solarindustrie in den kommenden Jahren weiter mit zweistelligen jährlichen Wachstumsraten. Auch der Polysiliciumbedarf der Elektronikindustrie werde weiter steigen.

Wacker rechnet in diesem Jahr mit einem Umsatz von deutlich mehr als 4,6 Milliarden Euro und einem Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von mehr als 1,1 Milliarden Euro. Vor einem Jahr hatte den Münchnern der Nachfrageeinbruch in der Bau-, Automobil- sowie insbesondere in der Halbleiterindustrie zu schaffen gemacht. Der Umsatz sank 2009 auf 3,7 Milliarden Euro nach fast 4,3 Milliarden Euro im Jahr zuvor. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 16 000 Mitarbeiter, 10 000 davon allein am größten Standort im oberbayerischen Burghausen.

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