Milliardenverlust im Kerngeschäft
GM streicht die Gewinnprognose

Der weltgrößte Automobilhersteller General Motors (GM) steckt tiefer in der Krise als erwartet. Nach einem Milliardenverlust im ersten Quartal wagte der US-Konzern gestern wegen zahlreicher Unsicherheiten keine Gewinnprognose mehr für das laufende Jahr.

HB FRANKFURT. Bereits Mitte März hatte das Unternehmen seine Prognose stark reduziert. Allein im Kerngeschäft verlor der Autobauer in den ersten drei Monaten des Jahres 1,98 Mrd. Dollar. Wie schon zuvor war es allein der Finanztochter GMAC zu verdanken, dass der Verlust nicht noch höher ausfiel. Die hoch profitable Finanzsparte drückte mit einem Quartalsgewinn von 728 Mill. Dollar das Minus im Konzern auf etwa 1,1 Mrd. Dollar. Das ist der höchste Fehlbetrag in einem Quartal seit 1992. Damals stand das Unternehmen kurz vor dem Konkurs.

Der gestern vorgestellte Quartalsbericht legt das ganze Ausmaß der Misere offen und dämpfte zugleich Hoffnungen...

 
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