Mindestzahl an zu verkaufenden Elektroautos
Daimler und GM ziehen Klage gegen US-Abgas-Regeln zurück

Die Autokonzerne Daimler Chrysler und General Motors (GM) haben ihre Klage gegen Abgas-Vorschriften des US-Bundesstaates Kalifornien zurückgezogen.

Reuters NEW YORK. Jüngste Änderungen an dem Abgas-Programm der staatlichen Aufsichtsbehörde zur Verbesserung der Luftqualität machten es den Unternehmen leichter, die Auflagen zu erfüllen, teilten die Konzerne am Dienstag gemeinsam zur Begründung mit. So seien die Hersteller nun nicht mehr gezwungen, eine bestimmte Zahl von Autos mit Elektroantrieb auszuliefern.

Die zuständige kalifornische Umweltbehörde CARB hatte Anfang der 90er Jahre ein Programm entworfen, mit dem Autoproduzenten dazu verpflichtet werden sollten, eine bestimmte Anzahl von abgasfreien Elektroautos zu verkaufen. Im vergangenen Jahr hatten mehrere Hersteller und Autohändler vor Gericht per einstweiliger Verfügung eine Aufschiebung der neuen Vorschriften erstritten. Daraufhin hatte die CARB ihre Pläne geändert. Demnach sollen den Konzernen nun auch Autos mit Brennstoffzellenantrieb, die üblicherweise mit Wasserstoff betrieben werden, sowie so genannte Hybrid-Fahrzeuge, die sowohl über einen Benzin- als auch einen Elektromotor verfügen, angerechnet werden.

Dies gebe den Herstellern die notwendige Flexibilität zur Erfüllung der neuen Vorgaben, sagte ein GM-Sprecher. Die CARB erklärte, die Einigung werde dazu beitragen, Kaliforniens Ziel bei abgasfreien Fahrzeugen zu erreichen.

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