Mobilfunkbranche
Drillisch verdient dank Freenet gut

Der Mobilfunkanbieter Drillisch hat von seiner Freenet-Beteiligung profitiert! Beim Ergebnis je Aktie schreibt Drillisch sogar neue Rekorde. Aber auch beim operativen Geschäft sieht es gut aus.
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HB MAINTAL. Der Mobilfunkanbieter Drillisch hat auch nach neun Monaten beim Ergebnis von der Beteiligung an Freenet profitiert. Unter dem Strich verdiente Drillisch 87,6 Millionen Euro, wie das seit kurzem im TecDax notierte Unternehmen am Donnerstagabend mitteilte. Im Vorjahreszeitraum war Drillisch wegen Abschreibungen auf die Beteiligung am größeren Konkurrenten Freenet ins Minus gerutscht. Nun stützte gerade diese Beteiligung das Ergebnis mit knapp 68 Millionen Euro.

Das Ergebnis je Aktie erreichte mit 1,74 Euro einen neuen Rekordwert. Bereinigt um die Freenet-Beteiligung waren es nur Aktie 0,39 Euro. Drillisch ist über die Gesellschaft MSP mit knapp 17 Prozent an Freenet beteiligt. Die Aktien von Freenet hattenvon Juli bis September rund 30 Prozent zugelegt.

Auch operativ lief das Geschäft in den ersten neun Monaten für Drillisch nicht schlecht: Bereits vor einer Woche hatte das Unternehmen mit Sitz in Maintal Kundenzahlen und Eckdaten vorgelegt und seine Prognose für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) angehoben. Der Mobilfunker rechnet jetzt mit einem Anstieg auf 43 Millionen Euro (2008: 40,6). Bislang hatte die Prognose bei 41 bis 42 Millionen Euro gelegen.

Seine vorläufigen Zahlen bestätigte der Mobilfunker: Bis Ende September war das EBITDA trotz eines leicht rückläufigen Umsatzes um rund sieben Prozent auf 32,7 Millionen Euro geklettert. Der Umsatz ging von Januar bis September leicht auf 252,1 Millionen Euro zurück. Die Zahl der Mobilfunkkunden stieg seit Mitte des Jahres leicht auf 2,24 Millionen. Vor allem bei den Vertragskunden konnte Drillisch zulegen. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl der Mobilfunkkunden allerdings leicht zurück. Drillisch muss wie andere Mobilfunkanbieter seit diesem Jahr inaktive Prepaid-Karten ausbuchen, die früher mitgezählt wurden.

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