Modeanbieter
Permira-Angebot an Boss-Aktionäre ohne Prämie

Der Finanzinvestor Permira hat angekündigt, den verbliebenen Aktionären des schwäbischen Modekonzerns Hugo Boss ein Übernahmeangebot zu machen. Allerdings bietet Permira lediglich den Mindestpreis - an der Börse wird spekuliert, der Private-Equity-Konzern komme nur seiner Pflicht nach.

HB LUXEMBURG. Die Permira-Tochtergesellschaft Red & Black teilte am Freitag in Luxemburg mit, sie werde den Eignern einen Preis in Höhe des Durchschnittskurses der Boss-Vorzugsaktien letzten drei Monate bieten. Das freiwillige öffentliche Übernahmeangebot stehe im Zusammenhang mit dem beabsichtigten Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung von Red & Black an dem Modekonzern Valentino. Valentino halte indirekt rund 79 Prozent der Stammaktien von Boss und 22 Prozent der Vorzugsaktien.

Das Bar-Angebot an die Boss-Aktionäre enthält somit keine strategische Prämie an die Boss-Aktionäre, über die vielfach spekuliert wurde. An der Börse wurde das Angebot deswegen auch als „nicht interessant“ kommentiert. Es scheine, dass das Angebot gemacht werden müsse wegen des Eigentümerwechsels bei Valentino.

Laut der Mitteilung von Freitag hat Permira seinen bislang 29,6-prozentigen Anteil an Valentino um weitere 10,8 Prozent ausgebaut und hat sich über eine Umtauschanleihe zusätzliche 12,4 Prozent an Valentino gesichert. Nach Abschluss beider Transaktionen werde der Permira-Anteil an Valentino bei 52,8 Prozent.

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