Monsanto-Übernahme
Bayer-Chef Baumann beweist Mut und Weitsicht

PremiumZu teuer, zu riskant, zu schlechtes Image: Nach der Einigung um Monsanto hagelt es viel Kritik für Werner Baumann. Dabei ist dem Bayer-Chef ein absoluter Coup gelungen. Zeit, ihm Respekt zu zollen. Eine Analyse.

Es ist an der Zeit, Werner Baumann Respekt zu zollen. Der Mann, der erst wenige Monate Chef eines Dax-Konzerns ist, hat die größte Übernahme eines deutschen Unternehmens eingefädelt, die es in der Wirtschaftshistorie gab. Und während allenthalben an dem Kauf von Monsanto rumgekrittelt wird – zu teuer, zu riskant, zu hohe Schulden, zu schlechtes Image –, wird verkannt, welch bedeutende Leistung der Bayer-Chef abgeliefert hat.

An drei Punkten lässt sich das exemplarisch zeigen: dem Mut, der strategischen Weitsicht und dem Verhandlungsgeschick von Baumann. In Deutschland haben sehr große Übernahmen und Fusionen seit der gescheiterten „Hochzeit im Himmel” von Daimler

 
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