Monsanto-Übernahmepläne
Bayer-Aktionäre müssen draußen bleiben

PremiumBayer will sich beim Monsanto-Deal nicht reinreden lassen. Einige Investoren sind aufgebracht – und fordern eine außerordentliche Hauptversammlung. Juristen sehen dafür keine Chance. Der Konzern würde fahrlässig handeln.

Düsseldorf/FrankfurtEs ist die größte Übernahme, die je ein deutsches Unternehmen in Angriff genommen hat: Umgerechnet 58 Milliarden Euro bietet Bayer mittlerweile für den US-Saatguthersteller Monsanto. Binnen weniger Tage im Mai haben Vorstand und Aufsichtsrat der Megaofferte einstimmig zugestimmt. Ein Votum der Aktionäre dagegen hält Bayer-Chef Werner Baumann nicht für nötig. Die Transaktion bedürfe keiner weiteren Zustimmung von Bayer-Seite, unterstrich er im Gespräch mit Analysten Ende Mai.

Das hat einige Investoren aufgebracht – allen voran Asim Rahman, Fondsmanager bei Henderson Global Investors. Er fordert in einem Brief an Bayer-Aufsichtsratschef Werner Wenning die Einberufung einer außerordentlichen Hauptversammlung (HV). Dort...

 
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